Entzündung stoppen und Gesundheit schützen
Die Parodontitis-Behandlung ist Gesundheitsvorsorge für den ganzen Körper
Wenn Ihr Hausarzt Sie für die guten Werte beim nächsten Check-up lobt, dürfen Sie sich freuen. Ihre Bemühungen, für eine gute Mundgesundheit zu sorgen, zahlen sich endlich aus.
Besonders wichtig ist es, dass Sie die Parodontitis (oder Parodontose) rechtzeitig behandeln lassen. Die chronische Entzündung des Zahnhalteapparats ist eine Volkskrankheit in Deutschland und stellt ein großes Risiko für die Mund- und Allgemeingesundheit dar.
Behandeln Sie Parodontitis zu spät, können folgende Beschwerden auftreten:
- Ihre Zähne lockern sich und können verloren gehen.
- Ihr Kieferknochen zieht sich zurück.
- Ihr allgemeines Risiko für Herz- und Kreislauferkrankungen steigt, da sich die Bakterien im gesamten Körper verteilen.
Parodontitis: Was ist das?
Parodontitis ist die Entzündung des Zahnbettes. Die Wortendung „-itis“ steht in der Medizin für entzündliche Krankheit. In Verbindung mit dem lateinischen Wort „Parodont“ entsteht die Bezeichnung Parodontitis.
Was sind typische Ursachen?
Als erfahrene Zahnärztin bezieht Claudia Zimmer-Mildner die persönlichen Umstände ihrer Patienten mit ein. Daraus lassen sich in den meisten Fällen gut die Ursachen einer Zahnerkrankung herleiten.
Für eine Parodontitis ergeben sich folgende Auslöser:
- mangelnde Zahnpflege
- häufiger Stress
- Diabetes Mellitus
- Adipositas (Übergewicht)
- Zigarettenkonsum
- Mangelernährung
Erkennen Sie sich wieder? Typische Symptome einer Parodontitis
Oft merken Patienten selbst gar nicht, dass sie unter Zahnproblemen leiden. Erst wenn der Schmerz einsetzt, denken sie über einen Zahnarztbesuch nach. Parodontitis ist besonders tückisch, weil die Erkrankung schleichend kommt. Bei einem regelmäßigen Besuch im Zahnhaus Sollingtor halten wir Ausschau nach unterschiedlichen Krankheitsanzeichen.
Symptome, die auf eine Zahnbett-Entzündung hinweisen:
- geschwollenes Zahnfleisch
- sichtbare Zahnhälse
- lose Zähne
- Mundgeruch
- Zahnfleischbluten
Blutet Ihr Zahnfleisch häufiger?
Zahnfleischbluten kann ein Hinweis auf eine Parodontitis sein. Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Kontrolltermin. Alternativ nutzen Sie gerne unser Online-Terminbuchungstool.
Parodontitis: Ablauf der Behandlung
Bei regelmäßigen Kontrolluntersuchungen erkennt Claudia Zimmer-Mildner frühzeitig einen Zahnfleischrückgang oder Schäden am Kieferknochen.
Der Erhalt Ihrer Zähne steht an oberster Stelle. Denn nichts freut uns mehr als Ihr gesundes und glückliches Lächeln.
Ablauf der Parodontitis-Behandlung in unserer Praxis
Keine Sorge vor möglichen Schmerzen: Unter einer lokalen Betäubung entfernt Frau Zimmer-Mildner bakterielle Beläge und Zahnstein an der Zahnwurzel sowie in den Zahnfleischtaschen. Für die Anästhesie benutzen wir die besonders sanfte The-Wand-Technik. Dabei injizieren wir das Anästhetikum nach einem computergestützten Verfahren, das den Schmerz beim Nadeleinstich ins Gewebe minimiert.
Prophylaxe bei Parodontitis
Das Herzstück unserer Prophylaxe ist die Guided-Biofilm-Therapy (GBT) mit dem AIRFLOW® Prophylaxis Master. Das Reinigungsgerät entfernt Zahnbeläge besonders gründlich mit einem Pulver-Wasser-Strahl.
Sind alle schädlichen Bakterien entfernt, erhält jeder Patient einen individuellen Hygieneplan für die Nachsorge der Behandlung. Im Zusammenspiel mit unseren Prophylaxe-Profis behalten wir gemeinsam die Bakterien im Griff.
Wie häufig Sie uns anschließend im Rahmen des Nachsorgeprogramms besuchen sollten, hängt von der Intensität Ihrer Parodontitis ab.
“Unsere kompetenten Prophylaxe-Helferinnen reinigen nicht nur Ihre Zähne, sie zeigen Ihnen auch gerne praktische Zahnputztipps für zu Hause. Ohne die Reinigung der Zahnzwischenräume bleiben ungefähr 70 Prozent Ihrer Zahnoberflächen ungeputzt! Wir unterstützen Sie bei allen Schritten der gründlichen Mundhygiene.”
Zahnärztin Claudia Zimmer-Mildner
Welche Kosten entstehen bei einer Parodontitis-Behandlung?
Zu einer transparenten Beratung gehört für uns ein umfassender Kostenplan, den Sie Ihrer Krankenkasse vorlegen können. Die meisten Behandlungsschritte einer Parodontitis-Therapie zahlt die Krankenkasse.
Bei einigen Versicherungsträgern ist die Professionelle Zahnreinigung ausgenommen. Sprechen Sie am besten Ihre Krankenkasse im Vorfeld auf die Kostenübernahme einer Parodontitis-Behandlung an.
Parodontologie im Zahnhaus Sollingtor
Extra-Tipp zur Vorsorge
Verwenden Sie eine spezielle Zahnpasta bei einer Parodontitis-Erkrankung mit keimreduzierender Wirkung. Die empfohlenen Zahnpasten sorgen durch Salze für einen geringen bis mittleren Abrieb. Dafür muss der RDA-Wert zwischen 30 und 60 liegen, der Fluoridgehalt bei maximal 1500 ppm. RDA steht für relative Dentinabrasion und zeigt Ihnen, wie stark das Zahnbein abgeschliffen wird.
Was darf ich nach der Parodontose-Behandlung essen?
Nachdem die Wirkung der Lokalanästhesie nachgelassen hat, können Sie wieder erste Nahrung zu sich nehmen. Wir empfehlen dafür leichte Kost wie Suppen oder Gemüsebrei. Kartoffelbrei bitte nicht, da die darin enthaltene Milch mit ihren Milchsäurebakterien das Zahnfleisch angreift. Verzichten Sie in den ersten ein bis zwei Tagen ebenfalls auf Nikotin- und Alkoholkonsum.
Beugt eine Mundspüllösung Parodontitis vor?
Nein, eine Mundspülung unterstützt zwar bei der Reinigung der Zahnzwischenräume, sie verhindert aber keine Parodontitis. Die effektivsten Mittel, um einer Parodontitis vorzubeugen, sind eine regelmäßige Professionelle Zahnreinigung und eine gewissenhafte und gründliche Zahnpflege zu Hause.
Parodontitis bedarf viel Aufmerksamkeit, damit die Bakterien im Zaum gehalten werden.
Wir geben Ihnen gerne Tipps und unterstützen Sie mit regelmäßiger Prophylaxe und professioneller Zahnreinigung.
Sprechen Sie uns an!